Senioren-Union München gegen Islam Zentrum  (ZIEM)

Das Projekt ZIEM soll eine Großmoschee, ein Gemeindezentrum, eine Bibliothek, ein Museum über die Geschichte des Islam in Europa und eine Akademie zur Ausbildung deutschsprachiger Imame umfassen.

ZIEM Vorstand ist der Penzberger Imam Benjamin Idriz.  Die Landeshauptstadt soll für dieses Vorhaben städtische Grundstücke zur Verfügung stellen, obwohl die Penzberger Gemeinde, wie auch der Imam, weiter im Verfassungsschutzbericht aufgeführt werden.

Der Bezirksvorstand hat am 17.02.2011 einstimmig gegen das Vorhaben „Zentrum für Islam in Europa – München“, kurz ZIEM genannt, gestimmt.

Gegen die Errichtung des Islam Zentrums wird angeführt:

1. An der Universität Erlangen werden islamische Religionslehrer ausgebildet. Demnächst wird dort das Zentrum für islamische Studien eingerichtet und von  Bundesforschungsministerium in den nächsten 5 Jahren mit 4 Millionen Euro gefördert. Es werden die Voraussetzungen geschaffen, Imame an einer  deutschen Hochschule auszubilden. Daher bleibt abzuwarten, wie erfolgreich diese Einrichtung sein wird.

     Daher ist in München ein Zentrum für die Ausbildung deutschsprachiger  Imame nicht notwendig!

2. Wie Presseberichten zu entnehmen ist, sollen die Kosten für das Zentrum ca. 30 Millionen Euro betragen, gesponsert von den Vereinigten Arabischen Emiraten,  speziell Schardscha.

Diese Unterstützung wird abgelehnt, da in Schardscha die Judikative wie die Legislative von der  Scharia geprägt ist, die wenig mit westlicher Wertvorstellung gemein hat. Nach herrschender Meinung islamischer Theologen ist der Koran nicht auslegungsfähig. Auch moslemische Kreise in München befürchten, dass ein moderater Euro-Islam“ im ZIEM wegen des sich ergebenden Fremdeinflusses keine Zukunft haben wird.

3. Verfassungsschutzbericht wird ernst genommen.

4. Wegen der prekären Wohnsituation in München sind die vorhandenen städtischen Grundstücke zügig einer   Wohnbebauung zuführen. Wichtig ist, dass mittlere Einkommen Wohnungseigentum erwerben können. Weiter besteht großer Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen, auch müssen Gewerbeflächen vorgehalten werden.

Für das Projekt ZIEM können deshalb keine städtischen Grundstücke  bereitgestellt werden.

Negatives Beispiel, wie die Stadt mit bebaubaren Grundstücken umgeht, sind die drei städtischen Grundstücke am   Gotzingerplatz, die über 5 Jahre für einen jetzt  gescheiterten Moscheebau kostenfrei vorgehalten wurden.

 

Beschluss des Bezirksvorstandes der SEN München vom 09.Februar 2012

Der Bezirksvorstand distanziert  sich nochmals einstimmig vom Projekt ZIEM, das er bereits in der Resolution vom 17.Februar 2011 einstimmig ablehnte, wegen neuerlicher Unstimmigkeiten.

Begründung:

Zu den bereits in der Resolution aufgeführten Ablehnungsgründen  gegen ZIEM kommt ein neuer schwerwiegender hinzu. Wie der Presse entnommen werden kann, hat der Protagonist des Vorhabens ZIEM, der Penzberger Imam Idriz, wegen Vortäuschens falscher Tatsachen hinsichtlich seines wissenschaftlichen Status, an Reputation verloren. Er hat kein theologisches Studium mit dem Grad eines Magisters abgeschlossen und hat aber das Gegenteil bis vor kurzem behauptet. Er teilt, Presseberichten folgend, mit, dass er auf Grund seines Verhaltens nicht mehr dem Verein ZIEM vorstehen wird. Das kann ein anderer machen.

Bisher wurde das Projekt ZIEM aber immer mit dem Namen des Penzberger Imams untrennbar verbunden, auch wegen seiner fragwürdigen Vision eines Europäischen Islams.  Es verwundert sehr, wenn aus der Presse entnommen werden kann, dass gewisse Kreise dennoch ZIEM für möglich halten. 

Das auswärtige Amt ist wohl  „per Order di Mufti“  für das Projekt ZIEM.

In der Presse vom 2.Juli war die Äußerung der Staatsministerin im Auswärtigen Amt zu lesen: „ Die Errichtung des Zentrums ist im Interesse unseres Landes“.

Der Emir aus Katar als möglichen neuen Geldgeber darf  nicht verunsichert werden.

Die Senioren-Union Münchens nimmt wie folgt hierzu Stellung 5.7.2012

Es geht nicht an, dass ein großes islamisches Zentrum ohne Kenntnis vor Ort verordnet werden soll.

Das Projekt ZIEM soll eine Großmoschee, ein Gemeindezentrum, eine Bibliothek, ein Museum über die Geschichte des Islam in Europa und eine Akademie zur Ausbildung deutschsprachiger Imame umfassen. Die Landeshauptstadt soll für dieses Vorhaben städtische Grundstücke zur Verfügung stellen.

Der Bezirksvorstand hat bereits am 17.02.2011 einstimmig gegen das Vorhaben „Zentrum für Islam in Europa – München“, kurz ZIEM genannt, gestimmt (s.0.). Nachdem der Penzberger Imam nicht mehr im Verfassungsschutzbericht aufgeführt ist, bleibt das Zentrum weiter umstritten.

Gegen die Errichtung des Islam Zentrums wird angeführt:

1. An der Universität Erlangen werden islamische Religionslehrer ausgebildet.

     Demnächst wird dort das Zentrum für islamische Studien eingerichtet.

     Daher ist in München ein Zentrum für die Ausbildung deutschsprachiger  Imame nicht notwendig!

2. Wie Presseberichten zu entnehmen ist, sollen die Kosten für das Zentrum ca. 30 bis 50 Millionen Euro betragen      und neuerdings das Emirat Katar als Sponsor gewonnen werden, nachdem Scharscha abgesprungen ist.

Diese Unterstützung wird abgelehnt, da in Katar die Judikative wie die Legislative von der  Scharia geprägt ist, die wenig mit westlicher Wertvorstellung gemein hat. Nach herrschender Meinung islamischer Theologen ist der Koran nicht auslegungsfähig. Auch moslemische Kreise in München befürchten, dass ein moderater  „Euro-Islam“ im ZIEM wegen des sich ergebenden Fremdeinflusses  keine Zukunft haben wird. Ein solches Zentrum trägt in München nicht zur Integration bei, sondern schürt Eifersüchteleien unter den verschiedenen muslimischen Gruppierungen.

3. Wegen der prekären Wohnsituation in München sind die vorhandenen städtischen Grundstücke zügig einer             Wohnbebauung zuführen. Wichtig ist, dass mittlere  Einkommen Wohnungseigentum erwerben können. Weiter       besteht großer Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen..

   Für das Projekt ZIEM können deshalb keine städtischen Grundstücke  bereitgestellt werden.

 Negatives Beispiel, wie die Stadt mit bebaubaren Grundstücken umgeht, sind die  drei städtischen Grundstücke am Gotzingerplatz, die über 5 Jahre für einen jetzt gescheiterten Moscheebau kostenfrei vorgehalten wurden und der begünstigte Moscheeverein DITIB nicht in der Lage war, die Grunderwerbssteuer aufzubringen. Auch mußte die Planungsbehörde einen Bebauungsplan, abgestimmt auf das geplante türkisch-islamische Zentrum, erstellen, obwohl die Behörde unter akutem Personalmangel leidet, wenn es um die Bearbeitung sonstiger Bauvorhaben geht.   

 

         Bezirksverband München